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Biografie

Die Geschichte von Prediger Pierre Vogel von Geburt bis zu seiner Dawah

Pierre Vogel

Pierre Vogel (Abu Hamsa) ist ein Prediger der die Menschen zum Frieden und damit zum Paradies einlädt. Pierre Vogel ist ein gewöhnlicher Muslim der sich von Gruppierungen alle Art frei spricht und sich zur Aufgabe gemacht hat, jeden Menschen aus jeder Religion zum Islam in seiner unveränderten Form einzuladen, wie Sie von dem Propheten Muhammad s.a.w.s. (Segen und Frieden auf Ihn) übermittelt wurde. Muhammad s.a.w.s. ist der letzte Prophet der anders wie andere Propheten, nicht nur zu einem Folk sondern an die ganze Menschheit von Gott gesandt wurde.

Geburt und Kindheit

Pierre Vogel wurde in Frechen nähe Köln geboren. Er besuchte nach eigenen Angaben das Norbert-Gymnasium in Dormagen, eine römisch-katholische Bekenntnisschule.

Vogel begann 1993 mit dem Boxsport und trainierte beim Berliner TSC. 1996 wurde er deutscher Jugendmeister (U 19) im Mittelgewicht und war im selben Jahr neben Felix Sturm auch Teilnehmer des internationalen Brandenburg-Cup in Frankfurt (Oder), wo er die Silbermedaille im Mittelgewicht gewann. Mit 16 Jahren wechselte er auf ein Berliner Sportinternat im Sportforum Hohenschönhausen und erwarb dort 1999 sein Abitur. Anschließend leistete er Zivildienst. Im Jahr 2000 begann er eine Karriere als Profiboxer beim Boxstall Sauerland Event und blieb in sieben Kämpfen ungeschlagen. Er trat bei WM- und EM-Vorkämpfen von Sven Ottke, Danilo Häußler, Vitali Klitschko und Artur Grigorian auf.

Am 11. Mai 2001 fuhr Vogel mit einem US-amerikanischen Trainingspartner in eine Moschee nach Frechen, wo er sich spontan entschlossen habe, das islamische Glaubensbekenntnis zu sprechen. Im Juni 2002 gab er den Boxsport auf, da er ihn nicht mehr mit seinem Glauben vereinbaren konnte.

Ein an der Universität zu Köln aufgenommenes Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen brach er nach dem ersten Semester ab, im Anschluss begann er in Bonn eine Sprachausbildung in Arabisch, die er ebenfalls abbrach. 2003 heiratete Vogel eine Marokkanerin und ging 2004 mit einem Stipendium für drei Semester an das Arabische Institut für Ausländer an der Umm-Al-Qura-Universität in Mekka.

In einer Talkshow gab Vogel 2010 an, er habe einen der späteren Terroristen der Sauerland-Gruppe im Jahr 2005 oder 2006 in Mekka getroffen und ihm von Anschlägen in Deutschland abgeraten.

2006 kehrte Vogel nach Deutschland zurück, als seine Tochter mit einem Herzfehler in Bonn auf die Welt kam und Tochter und Ehefrau nicht wie geplant nach Mekka nachkommen konnten. Nachdem er 2014 kurz in Hamburg-Wilhelmsburg gewohnt hatte, zog Vogel im selben Jahr nach Bergheim bei Köln.

Im Dezember 2015 wurde aufgrund einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Koblenz bekannt, dass sein Vater Walter Vogel Mitglied bei den Hells Angels ist.

Predigertätigkeit

Ab 2006 folgte die Tätigkeit als islamistischer Prediger. Vogel ist überwiegend durch seine zahlreichen Vorträge über den Islam (z. B. die Glaubenslehre) wie auch über Einzelthemen (z. B. die Stellung der Frau im Islam) bekannt. Im Internet finden sich zahlreiche Videos von Vogel, darunter neben Vorträgen auch von Vogel geleitete Konversionen von Deutschen zum Islam. Öffentlich inszenierte Konversionen sind auch bei seinen Kundgebungen üblich.

Am 20. April 2011 hielt Vogel zusammen mit Bilal Philips vor etwa 1500 Anhängern eine Kundgebung in der Frankfurter Innenstadt ab, die erst nach juristischen Auseinandersetzungen und unter Auflagen bezüglich der vertretenen Positionen stattfinden konnte. Ein für den 7. Mai 2011 geplantes öffentliches Totengebet für den fünf Tage zuvor getöteten Terroristen Osama bin Laden wurde von der Stadt Frankfurt untersagt. Nach einer gerichtlichen Entscheidung wurde eine andere Kundgebung durchgeführt.

Vogel trat am 9. Juni 2012 auf dem 1. Islamischen Friedenskongress in Köln auf, einer von ihm initiierten Kundgebung, die für breite Aufmerksamkeit in den Medien sorgte, weil sie unmittelbar auf die Ausschreitungen von Bonn (Debatten zum Verbot des Salafismus in Deutschland) und der Verteilung von Koran-Übersetzungen in mehreren deutschen Großstädten folgte.

Ende Mai 2014 untersagte die Stadt Bremen eine für den 1. Juni angemeldete Kundgebung mit Vogel und Sven Lau vor dem Bremer Hauptbahnhof, weil die salafistische Ideologie „elementar der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ widerspreche und „den Weg für Gewalt und Terrorismus“ ebne. Doch sowohl das Verwaltungs- als auch das Oberverwaltungsgericht Bremen entschieden, dass sogar verfassungsfeindliche Äußerungen hinzunehmen seien, solange sie nicht strafbar seien. Die Stadt habe keine strafbaren Äußerungen vorlegen können, die das Verbot gerechtfertigt hätten. Auf der Kundgebung nannte Vogel islamische Kämpfer in Syrien „Freiheitskämpfer“, aber er bezeichnete es als „Schwachsinn“, zu behaupten, er fordere in Deutschland dazu auf, sich ihnen anzuschließen. An seine Zuhörer appellierte er, sich als Repräsentanten des Islam „auf beste Art und Weise zu den Mitmenschen zu verhalten“.